LinkedIn oder XING - Das Duell der Businessnetzwerke

LinkedIn vs. Xing - Das Duell der Businessnetzwerke

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Zwei soziale Netzwerke die hauptsächlich dem Knüpfen von Geschäftskontakten dienen.
Aber wo liegen eigentlich die Unterschiede und was bieten die Netzwerke einem Unternehmen?
Unsere Infografik soll dabei helfen, diese und andere Punkte zu erklären.

Wie Tag und Nacht!

Wenn man XING mit LinkedIn vergleichen möchte, ist das ungefähr als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen.

XING ist bekannterweiße ein auf die DACH-Region ausgerichtetes Netzwerk und ist dementsprechend für den deutschsprachigen Raum ausgelegt. (Hier gibt es Daten und Zahlen rund um XING, die Sie vielleicht noch interessieren könnten.)
Ist man jedoch international tätig und sucht bspw. neue Herausforderungen im Ausland, ist LinkedIn das richtige Netzwerk und bietet mit 433 Millionen Nutzern eine Fülle an weltweiten Kontakten im Businessbereich.

Der Preis ist heiß!

Beide Profile bieten einen kostenlosen Basis-Account an, der jedoch für professionelles Arbeiten nur bedingt geeignet ist.

Die Premium Mitgliedschaft bei Xing kostet für 3 Monate 9,95 Euro im Monat. Für 12 Monate bezahlt man 7,95 Euro im Monat. Die Permium Mitgliedschaft bietet einige Vorteile, so kann man Nachrichten auch an Nicht-Kontakte senden, es gibt verschiedene Suchfilter zur Kontaktsuche, Gehaltsprognosen für Stellenanzeigen werden sichtbar, uvm.

Das war's aber noch nicht. Seit einiger Zeit gibt es auch Xing ProJobs und Xing ProBusiness.
Die Xing ProJobs Accounts gibt es für 3 Monate 29,90 Euro im Monat und für 12 Monate 19,95 Euro im Monat. Dieses Preismodell bietet noch einmal mehr Zusätze als der Premium Account: es können weitere Profilangaben gemacht werden, der Nutzer kann einstellen welche Informationen er für wen freigeben möchte, man bekommt einen extra Zugang für Top-Stellenangebote, der Lebenslauf wird kostenlos überprüft, uvm.
Die Xing ProBusiness Accounts gibt es für 12 oder 24 Monate für 49,95 Euro im Monat. Wie der Name schon verrät ist dieser Account speziell für Unternehmen wichtig. Denn hier werden Filter für die Lead-Suche angeboten, die Informationen von möglichen Bewerbern werden direkt in der Suche angezeigt, mögliche Bewerber können in filterbare Listen vorgemerkt werden, uvm.

Man merkt schnell: auch bei Xing gibt es jetzt nicht mehr nur die kostenlose Version und die Premium Version - es wurden weitere Preismodelle aufgestellt und wir sind uns sicher, da wird sich in Zukunft auch sicherlich nochmal was ändern.

Und auch LinkedIn wartet mit vier Preismodellen.

Ist man auf der Jobsuche, wäre das JobSeeker-Paket für 26,17 Euro im Monat die optimale Lösung. Ist man auf der Suche nach einer B2B Lösung, gibt es weitere Leistungspakete, die LinkedIn bietet: Das Business Plus für monatlich 41,64 Euro, das Sales-Paket für monatlich 57,11 Euro und das Recruiter Paket für 89,19 Euro im Monat. Es ist auch möglich, die verschiedenen Pakete zu wechseln.

Funktionen

Im Internet und vorallem in Social Media kann jeder etwas schreiben oder behaupten, ohne es belegen zu können/müssen.

XING

Stellenmarkt

Events & Veranstaltungen (Wer ist wo?)

News-Feed

Gruppenfunktionen

Unternehmens-Profile

Projekte (finden & gewinnen)

XING Campus (Welcher Job passt zu welchem Studium?)

XING für Unternehmen (E-Recruiting, Marketing-Lösungen,..)

Weiteres (Bewertungen, Coaching, Lebenläufe)

LinkedIn

Stellenmarkt

Interessen

News-Feed

Gruppenfunktionen

Unternehmens-Profile

LinkedIn Learning

Business Services (Werben, Jobanzeigen aufgeben)

Multimedia

Wie sieht das aus der Sicht von Unternehmen aus?

Für Unternehmen ist XING suboptimal zu empfehlen. Es besteht zwar die Möglichkeit, mit dem kostenpflichtigen Employer Branding-Profil Stellenanzeigen, Videos, Grafiken oder Bewertungen zu hinterlegen, jedoch sollte hierfür ein regelmäßiger Bedarf im Bereich Recruiting und genügend News bestehen. Dies sollten sich besonders klassische/kleine KMU-Betriebe vor Augen halten. Als Unternehmen können sie bspw. keine Nachrichten verschicken, sondern müssen dies über einen Mitarbeiter/Recruiter erledigen.

Jedoch arbeitet XING daran auch für Unternehmen besser genutzt zu werden. Mit dem Xing ProBusiness Accounts wird damit der erste Anfang gesetzt.

Sie möchten sich bewerben, wissen aber nicht welches der beiden Netzwerke besser geeignet ist?

Jetzt könnte man meinen: viele deutsche Unternehmen schauen eher auf Xing, da das dazugehörige Unternehmen Xing SE seinen Sitz in Hamburg hat und somit eine räumliche Nähe vorhanden ist.

Eine Studie von Hootsuite hat jetzt allerdings ergeben, dass 51% der Nutzer in Deutschland das internationale Netzwerk LinkedIn nutzen und knapp dahiner 49% der Nutzer Xing.

Es ist unwichtig ob sich die Personaler lediglich auf Ihrer Seite informieren wollen, direkt nach passenden Arbeitnehmern suchen oder einfach nur Stellenangebote veröffentlichen. Eine Sache hat sich geändert: LinkedIn schneidet derzeit auf dem Markt ein wenig besser ab als Xing. Wie sich das Nutzerverhalten in Zukunft weiterentwickelt, bleibt dabei allerdings offen. Was nicht vergessen werden darf, sind allerdings die Anmelde-Gebühren. Diese sind bei LinkedIn eindeutig höher als bei Xing - deshalb stellen wir die Vermutung auf: Es wird immer ein knappes Rennen zwischen LinkedIn und Xing geben - LinkedIn hat dabei den Vorteil international aufgestellt zu sein, Xing wiederum ist für potentielle Nutzer kostengünstiger.

Das dürfen Sie nicht vergessen:

Unternehmen nutzen Xing aber auch LinkedIn unter anderem um sich ein besseres Bild vom Bewerber einholen zu können. Deshalb ist es wichtig: Wenn Sie ein Xing oder LinkedIn Profil haben, dann pflegen Sie dieses auch gut, und halten Ihre Informationen auf dem Account immer aktuell.

Kurzum: Suchen Sie einen neuen Job in Deutschland würden wir Ihnen ein Xing Profil ans Herz legen, sind sie jedoch auch an Jobs im Ausland interessiert, bietet Ihnen LinkedIn eine größere Auswahl.

LinkedIn vs. XING - Ein Vergleich

Besuchen Sie uns doch auf XING oder LinkedIn!

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Ihr Unternehmen soll auch von einem XING-/LinkedIn-Account oder anderen sozialen Netzwerken profitieren?

Das können wir gut verstehen - denn jene Online-Kanäle steigern die Wahrnehmung direkt dort, wo sich Ihre Bedarfsgruppe aufhält. Warten Sie nicht länger und lassen das nicht nur "die anderen" machen!

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