SEO-Learnings aus unseren top rankenden Blogbeiträgen

von Sina Koch

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Inhalt öffne dich!

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein sehr komplexes und dynamisches Thema. Denn  erfolgreiches SEO besteht aus vielen kleinen Einzelteilen, die zusammengebaut werden müssen. Auch wir lernen mit der Zeit immer mehr dazu und optimieren stetig unsere Vorgehensweise im Bereich SEO, damit unsere Blogbeiträge immer auf dem aktuellen Stand sind und bestmöglich im Internet wahrgenommen werden können.

In diesem Beitrag möchten wir Ihnen unsere SEO-Learnings aus den vergangenen Jahren vorstellen und Ihnen damit eine Möglichkeit vorstellen, Ihre eigenen Inhalte einmal zu (über-) prüfen. Wir versprechen zwar keine absolute Vollständigkeit, jedoch sind in diesem Beitrag wertvolle SEO-Basics enthalten, die Ihnen weiterhelfen können.

1. Ist Ihr Inhalt noch aktuell?

Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob Ihr Inhalt noch aktuell ist. Wenn Sie Ihren Blogbeitrag aktuell halten wollen, sollten Sie die neuesten Nachrichten oder Informationen zum Thema prüfen und entsprechend aktualisieren.

Wir überprüfen zum Beispiel in regelmäßigen Abständen unseren Beitrag “Social Media: Aktuelle Nutzerzahlen” oder den Beitrag “ARD/ZDF-Onlinestudie 2022 - so ticken die Deutschen!”, denn hier ist es wichtig, dass die Zahlen immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden, damit der Beitrag den Nutzern auch wirklich weiterhilft.

Zudem ist die Verwendung von Überschriften wichtig, um einer Suchmaschine die Struktur und den Aufbau eines Textes klar zu machen. Deshalb sollte auf jeder Seite nur eine Überschrift erster Ebene (H1) existieren. Unterüberschriften sind jeweils logisch den anderen Überschriften untergeordnet (auf eine H2 folgt eine H3). Dabei sollten die Überschriften kurz und knackig (bis zu 5 Wörter) sein, damit sie dem Nutzer eine bestmögliche Übersicht liefern.

2. Vergeben Sie passende Dateinamen für Bilder und Videos

Die Suchmaschinen können Bilder und Videos (noch) nicht so erkennen wie wir. Sie brauchen dabei etwas Hilfe, z. B. durch passende Dateinamen oder beschreibenden Text. Bei den Dateinamen achten Sie darauf, keine Sonderzeichen, Umlaute oder Leerzeichen im Dateinamen zu verwenden.

Die Dateinamen sollten zudem passend und dem Thema entsprechend gewählt werden. Und achten Sie darauf, dass zu jedem Bild/jeder Grafik ein kurzer Text zum Inhalt des Bildes/der Grafik angegeben wird (dies macht man im sogenannten Alt-Tag). Um längere Beschreibungen zu hinterlegen, nutzen Sie den Title-Tag.

3. Achten Sie auf den Aufbau Ihrer URL

Achten Sie darauf, dass Ihre URL immer gleich bleibt , denn nur dann ist es auch aus Suchmaschinen-Sicht immer derselbe Blogbeitrag. Meistens gilt: Je älter eine URL ist, desto besser. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass der URL-Name sinnvoll gewählt wird und Zahlen- und Zeichenkombinationen vermieden werden.

Beispiel: Früher war die URLvon unserem Social Media Nutzerzahlenbeitrag wie folgt aufgebaut:

https://www.kontor4.de/beitrag/aktuelle-social-media-nutzerzahlen-2016.html

Dies hatte zur Folge, dass wir jedes Jahr die URL anpassen mussten, um die neuen Zahlen  anzupassen. Aus Suchmaschinensicht bedeutete das: Jedes Jahr von vorne anfangen! Jede neue URL musste gecrawled werden, alle vorherigen Rankings gingen verloren.
Seitdem wir die URL immer gleich lassen und nur die Inhalte aktualisieren – wachsen nicht nur die Zugriffe auf die Seite! Auch einmal “gesammelte” externe Links auf den Beitrag bleiben dauerhaft erhalten. Und die Anzahl der Keywords, zu denen der Beitrag gefunden wird, steigt ständig.

Hier ein Rankingbeitrag aus unserem Blogbeitrag "Was kann ich auf Social Media posten? - 82 Posting Ideen für Deinen Postingplan":

Vorteilhaft kann es sein, wenn das Hauptkeyword mit in der URL aufgenommen wird.

Damit Nutzer und Suchmaschinen nicht durcheinander kommen, sollte jede Seite nur unter einer URL aufrufbar sein.

4. Vergeben Sie einen sinnvollen Title-Tag

Der Title-Tag einer Webseite wird in den Suchergebnissen angezeigt. Vergeben Sie einen sinnvollen Seitentitel, der möglichen Nutzern anzeigt, welcher Inhalt auf Ihrer Seite steht. Dabei sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  • Das Ziel-Keyword ist am Anfang des Title-Tags vorhanden.
  • Der Title-Tag ist nicht länger  als 55 Zeichen.
  • Es wird ein sinnvoll zusammenhängender informativer Satz im Title Tag gebildet, Zahlen- und Zeichenkombinationen werden vermieden.
  • Title-Tags, die weniger als 30 Zeichen beinhalten, werden vermieden.
  • Der Title-Tag ist nicht identisch mit der H1-Überschrift.

5. Geben Sie eine ansprechende Meta-Description an

Die Meta-Description kann in den Suchergebnissen angezeigt werden. Eine sinnvolle Meta-Beschreibung hilft Nutzern, Rückschlüsse auf den Inhalt der Seite ziehen zu können. Auch hier sollten Sie folgende Dinge beachten:

  • Das Ziel-Keyword befindet sich in der Meta-Description.
  • Die Zeichenbeschränkung für Meta-Descriptions wurde eingehalten:
  • Nicht weniger als 70 Zeichen und nicht mehr als 155 – 170.
  • Die Meta-Description beschreibt sehr prägnant und kurz den gewünschten Inhalt.
  • Die Meta-Description ist einzigartig und doppelt sich nicht mit bereits vorhandenen Beschreibungen.
Wenn man einen passenden Title Tag und eine passende Description einbaut, wird dieser Text vorzugsweise in den Suchergebnissen angezeigt. Dies kann dann so aussehen.

6. Achten Sie auf die Sichtbarkeitssteuerung

Mit der Sichtbarkeitssteuerung zeigt man der Suchmaschine, wie sie mit der Website und dem enthaltenen Inhalt umgehen soll. So kann zum Beispiel der Zugriff auf manche Seiten verhindert werden oder es können Suchmaschinen vom Indexieren der Seite ausgeschlossen werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Sichtbarkeitssteuerung auf Page-Ebene (noindex, nofollow, robots, x-robots) nicht manipuliert wird.

7. Achten Sie auf Verlinkungen und Links 

Interne und externe Links sollten verwendet werden, jedoch nur, wenn es den Nutzern wirklich weiterhilft. Interne Links verwenden Sie, wenn Sie einen anderen Inhalt auf Ihrer eigenen Website verlinken. Dies kann vorteilhaft sein, um Nutzer auf zum Beispiel andere Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam zu machen. Externe Links verweisen auf andere Websites und erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit, sofern Sie auf Homepages verlinken, die thematisch zu Ihrem Inhalt passen und den Nutzern weiterhelfen.

8. Achten Sie ebenfalls auf die technischen Faktoren Ihres Blogbeitrages

Finger weg vom TrackingCode!

Wenn die Zugriffe auf Ihre Webseite mit sog. "Web-Controlling" Software erfasst werden, muss auf Ihren Seiten ein sog. "Tracking-Code" vorhanden sein. Dieser wird i.d.R vom Webmaster, Administrator o. ä. auf den Seiten eingebaut und muss dann auch nicht mehr angefasst werden. Als Faustregel für Redakteure gilt: Finger weg vom TrackingCode!

Kleiner lädt schneller

Achten Sie auch darauf, dass Bilder und Videos komprimiert werden, bevor sie auf die Website hochgeladen werden. Auf diese Weise reduzieren Sie die Dateigröße Ihrer Bilder und Videos, ohne deren Qualität wesentlich zu beeinträchtigen. Dies erhöht auch die Ladegeschwindigkeit Ihrer Seite.

Viel Erfolg beim Schreiben Ihres nächsten Blogbeitrages! Lassen Sie uns wissen, wie es läuft!

 

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Wer schreibt hier?

Sina Koch - Online Marketing Managerin

Leidenschaftliche Teetrinkerin, äußerlich sowie innerlich ein kleiner (Kreativ-) Fuchs

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