Warum Unternehmen Instagram nutzen sollten!

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Instagram eilt teilweise immer noch dem Ruf nach, ein soziales Netzwerk für ausschließlich junge Leute zu sein, die gerne Fotos von Essen, ihren Klamotten & Co. posten. Das Bilder-Netzwerk hat ihr Spektrum jedoch schon längst erweitert und hat mit "Instagram for Business" einen ersten Grundstein dafür gelegt.
Mit einer deutschlandweiten Nutzeranzahl von 17 Mio. Nutzern haben Unternehmen - aus verschiedensten Bereichen - definitiv die Möglichkeit Fuß zu fassen und bei richtigem Einsatz die passende Zielgruppe anzusprechen.

Die Features:

Analyse Funktionen für Unternehmen

Mit Instagram Insights erhalten Unternehmen einen Überblick über die Personengruppe, die sich auf Instagram für ihr "Angebot" interessieren, um so besser abschätzen zu können, wie sich Ihre derzeitigen und zukünftigen Kundenkreise zusammensetzen (könnten). Natürlich erhalten Sie auch eine detaillierte Übersicht, welche Posts besondern beliebt waren und welche eher nicht so viel Zuspruch in der Community gefunden haben.

Unter den Reitern "Aktivitäten", "Inhalte" und "Zielgruppe" ist es für Unternehmen ein leichtes seine Inhalte zu analysieren.

Gepostete Bilder lassen sich direkt als Werbung umdeklarieren

Beliebte Posts können direkt aus der App heraus als Anzeigen geschaltet werden. Instagram schlägt daraufhin ein Budget und eine oder mehrere Zielgruppen vor.

Drückt man auf "Hervorheben" kann man einstellen, wie viel Budget man ausgeben möchte, und schon bekommt der Beitrag mehr Reichweite.

Firmenprofile werden zur direkten Kontaktaufnahme mit einer Telefonnummer und E-Mail-Adresse hinterlegt

Mit einem Fingertipp können Nutzer nun direkt Kontakt zu dem Unternehmen aufnehmen. Sollte auch ein Facebook-Account vorhanden sein, lassen sich diese Informationen ganz simpel importieren - inklusive Bezahlinformationen.

Maps

Bei Bedarf kann auch eine Karte angezeigt werden, um es Nutzern zu erleichtern ein Unternehmen aufzufinden. Optimal für Restaurants!

So sieht eine bezahlte Anzeige im Feed aus.
Und so sieht eine bezahlte Anzeige in der User Story aus.

Die Hälfte der Nutzer folgen Firmen schon!

„Wir sind auf 200.000 aktiv Werbetreibende bei Instagram angewachsen, und die deutliche Mehrheit sind kleine bis mittlere Unternehmen. [...] 50 % der Instagram Nutzer folgen einer Firma, 60 % informieren sich über Produkte oder Dienstleistungen.“,


erklärt James Quarles - Global Head of Business and Brand Development bei Instagram - in einem Gespräch mit Techcrunch.

Instagram erzählt vor allem Stories - ein Snapchat-Double?

Nicht komplett - aber die neuen Funktionen, die Instagram Anfang August 2016 eingeführt hat, erinnern stark an den Instant-Messaging-Dienst. Wie der englische Fachbegriff für Snapchat verrät, handelt es sich bei dem neuen Instagram-Feature um die Möglichkeit, schnell Videos und Bilder erstellen zu können, diese anschließend bearbeiten, bemalen (siehe Foto) und aneinanderreihen zu können. Die sogenannten "Stories", die dadurch zustande kommen, stehen Nutzern 24 Stunden zur Verfügung und verfallen danach wieder.

So sieht es aus, wenn ein Nutzer eine Instagram-Story erstellt und diese mit verschiedenen Tools bearbeitet. © Instagram

Jetzt fragt man sich: Wozu braucht man dieses Snapchat-ähnliche Feature - und, vor allem, was sollen Unternehmen mit dieser Funktion anfangen können? So viel ist sicher: Damit wird dem Insta-typischen Vorgehen, perfekt vorbereitete, inszenierte Bilder zu produzieren, entgegen gewirkt. Mit den Stories haben Firmen die Chance, spontanere, ehrlicher wirkende Momentaufnahmen für deren Instagram-Profil zu erstellen.

Der große Vorteil der Geschichten ist außerdem, dass diese in einem Stück abgespielt bzw. erzählt werden und weder durch andere Follower noch durch den allgemeinen Algorithmus des Bildernetzwerks unterbrochen werden. Als Gegenleistung für die gesteigerte Aufmerksamkeit eines Users muss ein Unternehmen sich diese jedoch auch verdienen: Der Content muss spannend und interessant gestaltet sein, sodass die Follower im wahrsten Sinne des Wortes dran bleiben. Was sich zunächst wie ein Ersatz für Snapchat anhört, soll langfristig - so glauben wir es - die bestehende Funktionsweise von Instagram lediglich ergänzen. Für ein Unternehmen, dass sich bereits eine Community auf Instagram aufgebaut hat, ist der Einstieg in die Instant Stories zumindest leichter, als in Snapchat bei nahezu Null anzufangen.

Story-Highlights

Durch die Story-Highlights auf Instagram ist es den Unternehmen seit einiger Zeit sogar möglich, eine Art "Menü" in ihrem Account zu entwickeln. 

Wie das ganze funktioniert? Man erstellt zu den verschiedensten Themen Storys, diese können gespeichert werden und einer Kategorie zugeordnet werden - das war's auch schon!

Der Vorteil an diesen Storys ist, dass sie nicht direkt nach 24 Stunden gelöscht werden, sie bleiben so lange als Highlight in Ihrem Account, bis Sie sie selbst entfernen.

Tipps und Tricks für einen Unternehmensaccount auf Instagram

  • Instagram-Strategie festlegen:
    Es ist besonders wichtig, nicht einfach blind irgendwelche Bilder auf dem Kanal zu veröffentlichen. Alle Bilder sollten vorher geprüft und einer festgelegten Strategie folgen. Dazu ist es wichtig als ersten Schritt die Ziele festzulegen. Fragen Sie sich deshalb: Was wollen Sie mit Ihrem Instagram Account erreichen? Möchten Sie mehr Markenbekanntheit, sich eine Community aufbauen, von ihrem Themenbereich berichten und mehr Reichweite generieren? All das sind mögliche Ziele. Danach sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welcher Content wann veröffentlicht wird und vor allem: welche Hashtags passen zu ihrem Content?

    Achtung: Achten Sie darauf, dass Sie einen einheitlichen Firmenauftritt auf Instagram vorweisen können - bildlich sowie textlich. Legen Sie sich dafür vorher Regeln fest, die immer eingehalten werden.

  • Hashtags nutzen:
    Um bei Instagram eine große Reichweite erlangen zu können, ist es wichtig, dass sie Hashtags nutzen. Denn mittlerweile können Instagram-User auch Hashtags abonnieren und so Beitrage in diesem Bereich im Newsfeed angezeigt bekommen. Das heißt: Anna P. liebt Hunde und hat den Hashtag "Hundeliebe" abonniert. Sie nutzen nun den Hashtag "#hundeliebe" in einen Ihrer Beiträge, dann erscheinen Sie im Newsfeed von Anna P. obwohl Sie vorher noch nie von Ihrem Account gehört hat bzw. obwohl sie Ihren Account nicht abonniert hat.

    Achtung: Nutzen Sie Hashtags, die nicht all zu häufig (über 1.000.000 Mal) aber auch nicht all zu selten (unter 1.000 Mal) verwendet werden.

    Der Großteil der Nutzer bedient Instagram über das Smartphone - deshalb ist es wichtig, dass die Beiträge an die mobile Ansicht angepasst werden. Das heißt: Keine riesigen Texte, Bilder IMMER quadratisch zuschneiden bzw. bearbeiten (Größe: 1080px x 1080px), Videos ebenfalls quadratisch und ggf. mit Untertitel erstellen, sodass es auch ohne Ton verständlich ist.

  • Qualität vor Quantität:
    Achten Sie auf die Qualität Ihrer Bilder und nutzen Sie nur hochwertige Bilder, die Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung visuell ansprechend in Szene setzt. Die Bilder sollten selbsterklärend und auch ohne Text nachvollziehbar sein.

  • Regelmäßig Beiträge veröffentlichen:
    Bleiben Sie im Newsfeed Ihrer Zielgruppe indem Sie regelmäßig Beiträge veröffentlichen! Dabei ist es wichtig ein gesundes Mittelmaß zu finden: Spamen Sie Ihre Zielgruppe nicht mehrmals am Tag mit Beiträgen zu, einmal in der Woche hingegen könnte schon wieder zu wenig sein. Wir empfehlen: 2-3 Beiträge in der Woche!

  • Testen, testen, testen:
    Gerade zu Beginn sollten Sie verschiedene Beiträge veröffentlichen und austesten, welcher Content angenommen wird und welcher ggf. nicht funktioniert. Wir empfehlen dringend die Entwicklung Ihres Instagram Profils immer zu beobachten und Ihre eigenen Beiträge immer zu analysieren. Durch den Reiter "Statistik" können Sie sich mittels der Reichweite einzelner Beiträge einen Einblick davon verschaffen, wie Ihre Beiträge angenommen werden.

Fazit

Instagram wächst über die bloße Darstellung von perfekten Bildern hinaus - sowohl durch die Business-Funktionen als auch durch Snapchat-ähnliche Features. Für Unternehmen haben diese Änderungen viele Vorteile. Ein extra Firmenprofil, ein erweiterter Analysebereich, eine spannende Insta-Story oder natürlich die direkte Kontaktaufnahme zum Unternehmen sind gute Gründe für den Instagram-Einstieg.

Es darf nur nicht der Fehler gemacht werden, Instagram genauso zu nutzen wie den großen Bruder Facebook oder wie Snapchat. Denn der stark visuell geprägte "Charakter" gehört nun mal zu dem Bildernetzwerk. Interessant und vor allem entscheidend ist es, die Aktivitäten innerhalb der verschiedenen Netzwerke richtig zu kombinieren. Hashtag-Projekte, InstaMeets oder ein schnelles Video aus dem Büroalltag sind Grundzutaten für eine erfolgreiche Instagram-Strategie - und die sollte nicht vernachlässigt werden.

Instagram in Zahlen

Alle Daten stammen von unterschiedlichen Quellen. Hier sind alle zusammengefasst!

Werden Sie social - Ihre Bedarfsgruppe ist es nämlich schon!

Sie wollen sich die Chance, Ihre Bedarfsgruppe über die sozialen Medien - bspw. Instagram direkt erreichen zu können, nicht entgehen lassen? Das können wir gut verstehen. Um Ihr Unternehmen durch einen tollen Auftritt im Social Web zu ergänzen, sollten vorab jedoch einige wichtige Fragen geklärt und Maßnahmen entworfen werden. 

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