Was weiß Google über mich? - Wir haben die Antwort!
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Es ist nichts Neues, dass Google viel über die eigenen Nutzer:innen weiß. Jedoch ist vielen nicht bewusst, dass alle Aktivitäten - egal ob mobil oder Zuhause vor dem PC, gespeichert werden und somit, wenn man nichts dagegen tut, über Jahre hinweg aufgezeichnet werden. Viele fragen sich deshalb zu Recht: "Was weiß Google über mich?"
In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über diverse Links, die Ihnen aufzeigen, welche Daten Google eigentlich so im Laufe der Zeit sammelt und wie man diese wieder löscht.
Vieles ist schon bekannt, wie z.B. die Übersicht des Suchverlaufs. Doch ist Ihnen bewusst, dass die Suchmaschine auch genau weiß, wo sie letztes Jahr im Urlaub waren?
Zusammenfassung der wichtigsten Informationen hier im Video:
Privatsphäre ist ein Recht wie jedes andere. Man muss es in Anspruch nehmen oder man riskiert, es zu verlieren.
Wie stelle ich diese Funktionen ab?
Um einzelne Funktionen zu deaktivieren, starten Sie das Dashboard und gehen nun Schritt für Schritt jede Einstellung durch. Sicherlich wird dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen, aber im Hinblick auf die Sicherheit Ihrer Daten sollten Sie sich die Zeit nehmen. Auf Ihrem Smartphone scheint es vor allem angebracht, die Standortabfrage zu deaktieren.
Gehen Sie dazu in die Einstellungen. Unter der Kategorie" Persönliches" befindet sich der Punkt "Standort". Dort sehen Sie eine Übersicht Ihrer letzten Standortanforderungen und einen Button zur Deaktivierung des Standortes. Betätigen Sie diesen, um die Standortübermittlung auszuschalten.
Mehr Kontrolle und Privatsphäre?
Sundar Pichai (Google Chef) hat im Mai 2019 auf der Entwicklerkonferenz Google I/O mehr Datenschutz und Privatsphäre versprochen, die mit neuen Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen umgesetzt werden sollen. Folgende Neuheiten soll es geben:
1. Inkognito-Modus für Google Maps
2. Inkognito-Modus für bestimmte Apps am Smartphone
Moment mal ... was ist ein Inkognito-Modus? Der Webbrowser Chrome hat eine solche Einstellung schon länger, es bedeutet: unerkanntes Surfen ohne das Speichern von: Verläufen, Cookies, Downloads und/oder Anmeldedaten. Die Einstellung bietet mehr Privatsphäre und deshalb nennen viele diese Einstellung auch "privater Modus".
Nutzer:innen sollen bei bestimmten Apps (wie z. B. Google Maps, Google Suche, YouTube) selbst entscheiden, ob die Verläufe, Cookies, Downloads und/oder Anmeldedaten gespeichert werden sollen oder nicht. Das aktivieren des Inkognito-Modus in z. B. Google Maps geht schnell: Profilbild anklicken (oben rechts) -> den ersten Menüpunkt auswählen "Wechseln zu Inkognito-Modus" -> fertig.
3. Google ermöglicht einen direkt Zugang zum Google-Account: einfach auf das Profilbild klicken (oben rechts) und schon sollen Nutzer:innen in Zukunft einfacher darauf zurückgreifen können, welche Informationen sie an Google preisgeben wollen und welche nicht. Die Privatsphäre- und Sicherheitseinstellungen sollen künftig ebenfalls einfacher zu finden sein und mit Hilfe von einem An- und Aus-Schalt-Button besser zu bedienen sein.
4. In Google Maps, Google Assistant und bei YouTube sollen künftig private Daten einfacher zu verwalten sein, indem die Daten über ortsbasierte Daten direkt zu sehen und zu löschen sind. So soll es auch eine Einstellung geben, die Standort- und Aktivitätsdaten automatisch zu löschen.
Alles auf einen Blick
Sie haben weitere Fragen zur "8-armigen" Suchmaschine?
Das können wir gut verstehen - denn so gut wie jeder Schritt im Internet wird verfolgt. Wenn Sie Fragen haben oder nicht genau wissen, wie Sie vozugehen haben, nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!
Wer schreibt hier?
Sina Koch
Online Marketing Managerin
Leidenschaftliche Teetrinkerin, äußerlich sowie innerlich ein kleiner (Kreativ-) Fuchs