Warum Unternehmen Facebook Werbung nutzen sollten!

Werbung auf Facebook schalten - schnell, reichweitenstark und günstig.

Inhalt öffne dich!

Es gibt einige Argumente, die für Werbung auf Facebook sprechen:
  • Hier sind Ihre Kunden
  • 26 Millionen aktive Nutzer sind in Facebook verzeichnet
  • Präsent in einer ganz anderen Community
  • Punktgenaue Zielgruppen-Auswahl durch das Userverhalten und ihre Interessen
  • Hohe Reichweite, Bekanntheitssteigerung & schnelle Ergebnisse
  • mobile Erreichung der Zielgruppen
  • Schnelligkeit der Erstellung
  • mobile Erreichung der Zielgruppen
  • Kostengünstiges Werbemittel
  • Genaue Kontrolle und Flexibilität (Zeitraum, Budget, etc.)
  • Interaktion mit Kunden
  • Direkte Verbindung zur Website
  • Für jede Branche, Dienstleistung oder Produkte jeglicher Art gestalten und anpassen
  • Individuelle und multimediale Anzeigen-Gestaltung

Und es geht noch weiter:

Von demografischen Angaben über Interessen und Branchen bis hin zu Berufstiteln von Zielpersonen ist wirklich fast alles über Facebook filterbar. Dabei ist die Gestaltung einer Anzeige teilweise vorgegeben, jedoch durch Text, Branding sowie eigenem Bild- oder Videomaterial individuell konfigurierbar. Das Besondere: Die Ads (engl. Ad = Anzeige) werden mit dem Facebook-Profil und der Website des Betreibers verlinkt, sodass bei Bedarf sofort eine Interaktion zwischen Unternehmen und potenziellem Kunde entstehen kann.

Um auch skeptische Facebook-Gegner davon zu überzeugen: Das aktive Betreiben eines Unternehmensprofils in dem Netzwerk ist noch nicht mal eine zwingende Voraussetzung für die Anzeigenschaltung. Ebenso gibt es kein vorgeschriebenes oder irre hohes Budget, dass für die Ads vorhanden sein muss - es wird lediglich dann ein kleiner Betrag gezahlt, wenn die User tatsächlich auch klicken.

So lassen sich zu Ihren verschiedenen Kampagnen individuelle Werbeanzeigen schalten!

Beispiel Werbeanzeigen Carousel Single-Photo
So können Facebook-Anzeigen aussehen.
Facebook-Werbung auch als PR-Mittel? Und ob!

"Die PR-Arbeit eines Unternehmens wird einzig und allein über Pressemitteilungen abgewickelt, die die Journalisten zur Verfügung gestellt bekommen." Falsch - denn diese Vorgehensweise scheint mehr als veraltet! So geht beispielsweise aus dem "Content Marketing Institute’s 2016 content benchmark report" der aktuelle PR-Trend hervor, dass viele Unternehmen (50% der B2B-Marketing-Spezialisten) bereits auf bezahlte bzw. gesponserte "Social Ads" setzen, wenn es darum geht, auch die PR-Strategie eines Unternehmens zu ergänzen oder deren Content zu verbreiten - und das mit Erfolg. Mehr dazu lesen Sie hier.

Auf gezielte Bedarfsgruppen (Audience) abgestimmte Social Ads (wie etwa Facebook-Ads) scheinen also nicht nur ein Marketing-Instrument zu sein, sondern ebenso ein Mittel, um die gesamte Kommunikationsstrategie zu untermauern - Public Relations mit einbezogen. Wie praktisch für Klein- und mittelständische Unternehmen!

Besonders KMU können profitieren

Vor allem aus letzterem Grund sollten unbedingt auch KMU, die womöglich noch nicht über ein allzu großes Werbebudget verfügen, die Chance nutzen, ihre Produkte oder Dienstleistungen ganz einfach über Facebook-Anzeigen bekannt zu machen. Aber auch praktische Gründe sprechen dafür: Die Kampagnen in Facebook sind ganz beliebig steuerbar, was z.B. die Reichweite angeht. Handelt es sich um ein regionales Kleinunternehmen, können die Anzeigen spezifisch auf User abgestimmt werden, die sich in der Nähe des Unternehmens befinden.

Aber nicht nur die verhältnismäßig große, genaue und "günstige" Reichweite der Werbung könnte für KMU reizvoll sein, sondern auch die genaue Auswertung einer Anzeige. Dies kann ebenfalls über das Anzeigen-Tool des Netzwerks ermittelt werden. Fragen wie "Was haben wir ausgegeben?", "Wie viele Menschen haben uns damit wahrgenommen?", "Und wie viele Nutzer haben letztendlich geklickt und reagiert?" können mithilfe der bereitgestellten Analyse-Möglichkeiten schnell beantwortet werden.

Zudem können KMU durch Facebook-Ads sehr schnell wertvollen Erstkontakt zu Kunden generieren und diese für langfristige Geschäfte gewinnen.

Welche Ziele können mit Facebook Werbung erreicht werden?

Bei der Beantwortung dieser Frage geht es darum, welche Marketingziele Sie mit der Veröffentlichung einer Facebook Werbeanzeige verfolgen. Folgende Marketingziele sind von Facebook vorgegeben:

Marketingziele in Facebook Anzeigen
Bekanntheit Erwägung Conversion
Markenbekanntheit
Erreiche Personen, die deinen Werbeanzeigen mit höherer Wahrscheinlichkeit Beachtung schenken und um die Bekanntheit deiner Marke zu steigern.
Besucherverkehr
Leite mehr Personen an eine bestimmte Stelle auf oder außerhalb von Facebook.
Conversions
Rege Personen dazu an, auf deiner Webseite oder in deiner App wertvolle Handlungen durchzuführen, wie z. B. das Hinzufügen von Zahlungsinformationen oder das Tätigen eines Kaufs. Verwende das Facebook-Pixel oder App Events, um Conversions zu verfolgen und zu messen.
Regionaler Bekanntheitsgrad
Hebe dein Unternehmen für Menschen aus der Umgebung hervor.
Interaktionen
Bringe mehr Personen dazu, deinen Betrag oder deine Seite anzusehen oder damit zu interagieren. Interaktionen können Kommentare, geteilte Inhalte, „Gefällt mir“-Angaben, Veranstaltungszu-/absagen oder Beanspruchungen von Angeboten sein.
Produktkatalogverkäufe
Erstelle Werbeanzeigen, die basierend auf deiner Zielgruppe automatisch Produkte aus deinem Produktkatalog anzeigen
Reichweite
Zeige deine Werbeanzeige so vielen Personen wie möglich.
App-Installationen
Leite Menschen zu dem Store, in dem sie deine App kaufen können.
Besuche im Geschäft
Bewirb mehrere Unternehmensstandorte bei Personen in der Nähe.
  Videoaufrufe
Hebe Videos hervor, die exklusive Inhalte mit einem Blick hinter die Kulissen bieten oder Produkteinführungen und Erfolgsgeschichten zur Steigerung deiner Markenbekanntheit thematisieren.
 
  Leadgenerierung
Sammle wichtige Informationen von Personen, die sich für dein Unternehmen interessieren.
 

Ein Ziel wäre: Angebote erstellen

Facebook Angebote erstellen
Sie können in Facebook ganz einfach Angebote erstellen

Mit diesem Feature können Sie Angebote direkt in Facebook erstellen. Ganz egal ob es Prozente im Online-Shop gibt oder ein Rabattcode für einen bestimmten Zeitraum verfügbar ist. Die Oberfläche ist selbsterklärend und lässt sich nach belieben ausfüllen.

Aufbau & Funktionen einer Werbeanzeige

Natürlich besitzt jede Werbeanzeige neben den vielzähligen, gestaltungstechnischen Möglichkeiten trotz all dem einen festen, statischen "Rahmen", der die Grundbausteine vereint. Letztere beinhalten zum einen die textliche Beschreibung der Anzeige (Teaser oberhalb und Info-Text unterhalb der Bildinhalte). Zum anderen genehmigen weitere Grundfunktionen die Interaktion mit den Zielpersonen.

Infografik - Wie ist eine Facebook-Anzeige aufgebaut?
So sieht eine exemplarische Facebook-Anzeige aus!

Die einzelnen Funktionen sind:

Logo & Firmenname:
Beim Klicken auf diese Funktion wird der User weitergeleitet auf das Facebook-Profil des jeweiligen Unternehmens und kann sich dort weitere Informationen einholen.

Like-Page-Button:
Wenn eine Zielperson hier klickt (oben rechts in einer Anzeige), markiert sie die Seite sofort mit einer Gefällt-mir-Angabe. Diese Aktion wird dann automatisch dem gesamten Netzwerk der Person angezeigt, die klickt.

Call-to-Aktion-Button:
Dieser Button, der sich immer unten rechts in einer Facebook-Anzeige befindet, erlaubt es, auf die Anzeige zu reagieren: Die klickende Person wird auf die Unternehmensseite bzw. auf eine Landingpage der Firma weitergeführt, wo in der Regel zu der Anzeige entsprechende Inhalte gezeigt werden. Der Button ist variierbar - ebenso kann dort z.B. auch "Mehr erfahren", "Jetzt einkaufen" oder "Download" stehen. Ein User muss jedoch nicht unbedingt gezielt auf den Call-to-action-Button klicken, um weitergeleitet zu werden. Auch das Bild einer Anzeige funktioniert bspw. als Link.

Interaktions-Buttons: Like, Comment, Share
Über diese Buttons können Nutzer die Anzeige entweder liken, kommentieren oder den Inhalt teilen. Die Schaltfläche kurbelt die Interaktionsrate der Anzeige an und kann ihre Reichweite erhöhen sowie ihre Wahrnehmung steigern.

Eine Anzeige, verschiedene Formate

Keine Art der Anzeigenschaltung lässt so viel individuellen Spielraum zu wie die von Facebook: Es können verschiedene Formate verwendet werden, um eine Anzeige dem zu bewerbenden Objekt oder der zu bewerbendenen Kampagne noch besser anpassen zu können. Folgende Formate sind möglich:

Bild

In der Anzeige wird ein aussagekräftiges Bild angezeigt, das das jeweilige Unternehmen entweder selbst zur Verfügung stellt oder aus einer bereits vorhandenen Foto-Galerie auswählt. Dies erfolgt durch eine Kooperation mit dem Bilderdienst Shutterstock.

Neuerdings werden auch GIF-Dateien als Format unterstützt

Video

In der Anzeige ist ein Video zu sehen, das das jeweilige Unternehmen liefert. Es kann von jedem User auf Kommando abgespielt werden, der die Anzeige wahrnimmt. Kurze Videos dienen vor allem dazu, etwas komplexere Anzeigeninhalte besser erklären und visualisieren zu können.

Alle Branchen unter einem Hut

Geht nicht, gibt's nicht! Facebook-Ads lassen sich für jede Branche, Dienstleistung oder Produkte jeglicher Art gestalten und anpassen. Sowohl Unternehmen aus dem Industrie-Sektor als auch Einzelhändler oder Kleinunternehmungen können über das Netzwerk ganz individuell werben. Zu jeder Branche befinden sich immer garantiert unzählige Zielpersonen auf der Plattform - die nur noch auf entsprechende Angebote warten.

Damit Sie eine Vorstellung bekommen, wie Werbeanzeigen für verschiedene Branchen aussehen könnten, haben wir Ihnen hier einmal ein paar Beispiele zusammengestellt.

Facebook-Anzeige Beispiel Schrotthändler Facebook-Anzeige Beispiel Schuhhändler Facebook-Anzeige Beispiel Restaurant Facebook-Anzeige Beispiel Dienstleister

Facebooks 20%-Text-Regel

Auf Werbeanzeigen sollten Sie drauf achten, so wenig Text wie möglich zu verwenden. Facebook ist kein Fan von vielen Worten und wird Ihre Werbeanzeigen - sollten Sie mit viel Text bestückt sein - schlechter bewerten und somit die Reichweite beschränken! Unter folgendem Link können Sie ihre Werbeanzeigen überprüfen.

Folgende Ergebnisse liefert die Prüfung Ihrer Werbeanzeigen:

  • OK – Ihre Werbeanzeige enthält sehr wenig oder keinen Text -> Ihre Werbeanzeige wird normal geschaltet.
  • Low – Ihre Anzeige enthält wenig Text -> Die Reichweite ist möglicherweise etwas geringer.
  • Medium – Ihre Ad enthält durschnittlich viel Text -> Die Reichweite ist möglicherweise deutlich geringer.
  • High – Ihre Facebook-Anzeige beeinhaltet viel Text -> Facebook wird die Reichweite limitieren -> Ihre Werbeanzeige wird höchstwahrscheinlich nicht geschaltet.

Wie groß müssen Bilder für die Verwendung auf Facebook sein?

Alle Angaben dazu - inklusive einer Infografik - finden Sie in unserem Blog-Beitrag Bildgrößen für Facebook Titel- und Profilbilder.

Wie wird Facebook Werbung abgerechnet und bezahlt?

Anzeigen können auf der Facebook-Seite oder noch besser im Werbeanzeigenmanager gekauft und individuell angepasst werden.
Facebook schaltet Anzeigen verteilt über den eingestellten Zeitplan. Nun wird die Werbung im News-Feed (Startseite) von Facebook-Usern der ausgewählten Zielgruppe eingeblendet.

Für jede Anzeige muss ein Budget festgelegt werden, also ein maximaler Betrag (Beispiel: 100€).
Der tatsächlich zu bezahlende Betrag sind die Ausgaben (Beispiel: 80€).
Die Rechnung beläuft sich dann nur auf die Ausgaben (Beispiel: Bei einem Budget von 100€ und Ausgaben von 80€ werden nur die 80€ in Rechnung gestellt).

Das Budget kann tages- oder laufzeitabhängig festgelegt werden.
Allerdings gibt das Tagesbudget den Durchschnittswert an, der am Tag ausgegeben werden soll. Die Ausgaben können abweichen (Beispiel1: Tagesbudget 20€, Ausgaben/Rechnung 15€) und sogar bis zu 25% über dem Tagesbudget liegen (Beispiel2: Tagesbudget 20€, Ausgaben/Rechnung 25€).
Das Laufzeitbudget entspricht den maximalen Ausgaben. Es wird ein Betrag für die gesamte Laufzeit bestimmt und kann nicht überschritten werden (Beispiel: Laufzeit von 10 Tagen für 200€. Ausgaben/Rechnung max. 200€).

Es kann ein Ausgabenlimit für eine Kampagne festgesetzt werden, also der Höchstbetrag für diese eine Kampagne und es kann ein Ausgabenlimit für das gesamte Facebook-Werbekonto festgesetzt werden. Hierbei werden die maximalen Ausgaben für alle Werbekampagnen festgelegt.

Kosten

Die Kosten werden von vielen Faktoren bestimmt.

Das Auktionssystem bestimmt den Preis - Das System basiert auf der Konkurrenz von Geboten und Leistungen um Impressionen. (Das heißt: Die Anzeigen erreichen Personen, die empfänglich für die Werbung sein können. Je mehr Konkurrenz, desto wichtiger ist die Relevanz und Qualität der Anzeige im Bezug auf die Zielgruppe).
Somit hängen die Kosten auch von der Größe und der Beliebtheit der Zielgruppe ab. Viel Konkurrenz im Kampf um eine Zielgruppe bzw. Themengebiet treibt den Preis in die Höhe. Es ist daher ratsam die Zielgruppe genau zu definieren und auf spezielle Interessen einzugehen.
Je höher Gebote in einer Kategorie sind, desto teurer wird diese.
Es wird für die gewünschte Handlung bzw. Leistung bezahlt. (Beispiel: Klicks sind teurer als Impressionen, weil Klicks voraussetzen, dass ein User die Anzeige wahrnimmt und aktiv klickt, wohingegen Impressionen nur Einblendungen auf dem News-Feed bedeuten. Der Facebook-User kann über die Werbeanzeige scrollen, ohne diese bewusst wahrzunehmen.)

Nur die Anzahl der Klicks bzw. die Anzahl der Impressionen einer Werbeanzeige werden berechnet.

Abrechnung

Der Zeitpunkt der Abrechnung hängt ab von der Zahlungsart

Bei „Automatische Zahlungen“ werden die Kosten automatisch von der Hauptzahlungsmethode wie Paypal, Debit- oder Kreditkarte abgezogen. Dies geschieht einmal im Monat am Rechnungsdatum und wenn das Rechnungsbeitragslimit erreicht ist. (Rechnungsbeitragslimit unter „Zahlungseinstellungen“/„Nächste Rechnung“/Absatz „Du erhältst auch eine Rechnung, wenn du XX ausgegeben hast.“).
Bei „Manuelle Zahlungen“ gibt es kein Rechnungsbeitragslimit, denn der Betrag muss zuerst auf das Konto gezahlt werden (Lastschriftverfahren etc.). Das Guthaben kann danach nichtmehr abgehoben werden. Das Geld verfällt nicht, wird aber auch nicht erstattet bei Deaktivierung des Kontos. Facebook kann von diesem Prepaid-Guthaben bis zu einmal täglich den Betrag für die geschalteten Werbeanzeigen abziehen. Die Anzeigen werden geschaltet, bis das manuelle Guthaben aufgebraucht ist.

Die Kosteneinsicht erfolgt über den Werbeanzeigenmanager. Dieser zeigt Leistungen, Ausgaben, alle Abbuchungen uvm. an.

Informationen zu den Währungen und Steuern finden Sie hier:

Facebook Business - Währungen und Steuern

Seit Januar 2018 kommt der neue Facebook-Algorithmus hinzu

Am 16. Januar 2018 kam das erste große Update für viele Facebook-Nutzer raus. Es wird sich nicht alles plötzlich ändern, aber gewiss ist: Facebook möchte im News-Feed das Kontakthalten mit Freunden und der Familie wieder in den Vordergrund rücken.

Dazu sagte Mark Zuckerberg:
„But recently we’ve gotten feedback from our community that public content — posts from businesses, brands and media — is crowding out the personal moments that lead us to connect more with each other.“

Diese Umgestaltung kann dazu führen, dass Unternehmen weniger Reichweite erzielen, denn der Fokus wird noch mehr auf die Relevanz für den Nutzer gelegt. Das heißt, die Anzeigen sollten der Zielgruppe einen Mehrwert bieten.

Seit Mitte Dezember 2017 werden auch Engagement Baits auf Facebook abgestraft und im News-Feed zurückgestuft. Engagement Baits sind Verlobungs-Köder, welche es ermöglichten, durch erbettelte Interaktionen Reichweite zu erzeugen, wodurch der Post im News-Feed nach oben wanderte. Zu solchen Baits gehört:

  • „share baiting“ (Beispiel: „Teile dies mit deinen Freunden“),
  • „react baiting“ (Beispiel: „Like dies, um etwas Gewinnen zu können“),
  • „vote baiting" (Beispiel: "Welches Outfit findest du am besten?“ 1. Bild „Love-Emoji“, 2. Bild „Haha-Emoji“, 3. Bild „Like-Button“ oder 4. Bild „Wow-Emoji“),
  • "tag baiting“ (Beispiel: „Markiere einen Freund, der das sein könnte“) und
  • „comment baiting“ (Beispiel: "Kommentiere mit der richtigen Lösung“).

Die Reichweite steigern? Wie geht das jetzt noch?

Die Inhalte sollten relevant für den Nutzer erstellt werden und durch Qualität echte Konversationen und Diskussionen fördern.

Weitere Möglichkeiten sind:

a) Facebook-Canvas!

Diesen Namen sollten wir uns für die Zukunft merken. Facebook hat erstmals im September 2015 die neue Art der Werbeanzeigen vorgestellt: Canvas Ads.

Was unterscheidet Canvas von den herkömmlichen Werbeanzeigen auf Facebook?

Canvas Werbeanzeigen können in der Vollbild-Ansicht angezeigt werden - ein erheblicher Unterschied zu den Standard-Werbeformaten. Diese agieren als eine Art "mobile Landingpage" mit interaktiven Elementen. Das hat den Vorteil, dass wichtige Informationen mobil optimiert sind und dadurch auch schnell geladen werden - direkt im Facebook-Feed. Man kann sagen, dass Canvas Anzeige und Webseite in einem interaktiven Format vereinen!
Für Unternehmen ermöglichen Canvas gutes und vor allem schnelles digitales Storytelling auf Facebook. Da rund 56% aller Facebook-Nutzer das Netzwerk mobil nutzen, passt das Konzept zum aktuellen Trend.

Was kann ich mit Canvas alles machen?

Facebook-Canvas bieten dem Nutzer eine Reihe an Elementen, die sich perfekt für gutes Storytelling eignen. Folgende Komponenten stehen zu Auswahl:

  • Header (z.B. für Logos)
  • Fotos (bis zu 20 Stück in einem Canvas // Tap to Zoom)
  • Videos (Autoplay möglich // Video nicht länger als 2min. lang)
  • Buttons (transparent oder farblich//nicht mehr als 30 Zeichen)
  • Textblock (nicht mehr als 500 Zeichen pro Block//Formatierungen//nicht mehr als 1000 zeichen pro Canvas)
  • Bilder-Carousel (nur gleiche Größe//nicht mehr als 10 Bilder in einem Carousel//Verlinkung möglich)

Innerhalb dieser Elemente gibt es diverse Einschränkungen, die die Arbeit allerdings nicht sonderlich einschränken. Lediglich ein Kontaktformular fehlt in dem Paket um direkt Kontakt zu der Seite auf Facebook aufzunehmen. Zur Lead-Generierung muss noch auf eine externe Seite verlinkt werden.

Beispiel Werbeanzeigen Carousel GIF

Weitere Details:

  • ausschließlich iOS und Android
  • keine Extrakosten
  • Testfunktion
  • nur Website Clicks und Website Conversionen
  • nur im Power-Editor -> dazu die Ziel-URL in der Anzeige hinterlegen
b) Facebook-Videos überholen TV-Spots

Unternehmen investieren unmengen an Geld in TV-Spots. Man könnte jetzt natürlich 30 Sekunden beim Superbowl reservieren und so 5 Millionen US-Dollar los sein, aber das sind andere Kaliber ...

Schauen wir uns die Zahlen einer aktuellen GfK-Studie an, stellen wir fest, dass Werbung auf Facebook um einiges rentabler ist als TV-Werbung. Exakt um den Faktor 4.4. TV-Spots haben einen ROI von gerade mal 0.35, während Facebook mit einem Wert von 1.55 ohne Probleme auf den Thorn wandert. Am Ende erhöhen Spots auf dem sozialen Netzwerk die Kaufabsicht um 25% - während TV-Werbung bei 20% leigt. Wieso ist das aber so?
Werbung auf Facebook lässt sich wesentlich genauer bespielen als TV-Spots. Bedeutet: Zielgruppen lassen sich explizit ansprechen und sorgen so für eine Genauigkeit von 91.5% im Targeting. TV-Spots laufen den ganzen Tag ununterbrochen und Firmen können nicht steuern, bzw. analysieren, wann exakt die Zielgruppe vor dem TV-Gerät sitzt. Nur 41.3% der TV-Kampagnen gehen in die richtige Zielgruppe, nicht mal die Hälfte von Facebook. Der Leittragende ist am Ende der Werbetreibende, der diesen Streuverlust zahlen muss.
Ein weiterer Vorteil ist die Frequenz, in der Werbung auf Facebook verteilt werden kann. Im Gegensatz zu TV-Werbung, kann gemessen werden, wenn eine Person die Werbeeinblendung gesehen hat und darauf mit eventuell weiteren Werbemaßnahmen reagieren.

Facebook hat hierzu eine Infografik mit weiterführenden Informationen veröffentlicht!

Sie wollen Werbung auf Facebook schalten?

Wenn Sie noch Fragen zu den Facebook-Anzeigen haben oder bereits darüber nachdenken, Werbung für Ihr Unternehmen zu schalten, unterstützen wir Sie dahingehend auch gerne - von der Konzeption bis hin zu Schaltung! Kontaktieren Sie uns einfach!

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